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iTernity Blog

Self-Healing zum automatischen Schutz der Datenintegrität

Für viele Unternehmensdaten gelten Aufbewahrungsdauern von zehn, dreißig oder mehr Jahren. Die archivierten Daten müssen auf ihrer „langen Reise“ verlässlich geschützt werden. Mit den rasant steigenden Datenmengen wächst auch stetig die Gefahr, Daten zu verlieren oder diese nicht mehr in korrekter und rechtskonformer Form vorliegen zu haben. Datenbeschädigungen oder -verluste können dann enorme wirtschaftliche und rechtliche Folgen nach sich ziehen. Wie können Organisationen also die Integrität der Daten über einen langen Zeitraum sicherstellen?

 

Was sind die Ursachen für Datenverlust oder -beschädigung?

Während der Aufbewahrungsdauer archivierter Daten muss deren Unversehrtheit gewährleistet sein, um Unternehmensrisiken zu minimieren und verschiedene Vorgaben (Gesetze, Compliance, interne Anforderungen) zu erfüllen. Zu den häufigsten Ursachen für Datenverluste und unbeabsichtigten Datenänderungen zählen dabei schleichende Datenkorruptionen, Limitierungen von Hardware-Replikationen, unbeabsichtigtes Löschen und Datenmigrationen.

 

Schleichende Datenkorruptionen

Unter schleichender Datenkorruption versteht man das zufällige Ändern von Bit-Zuständen auf dem Speichermedium ohne äußere Einflussnahme. Dies kann dazu führen, dass gesicherte Informationen verfälscht oder gar unlesbar werden. Die Ursachen für dieses „Kippen“ einzelner Bits liegen unter anderem in der Alterung der Medien sowie in chemischen oder elektro-magnetischen Prozessen.

 

Limitierung von Hardware-Replikationen und Umorganisation von Daten

In Hardware-basierten Archivsystemen herrscht beim Replizieren von Daten auf Storage-Ebene das Risiko, dass logische Fehler auf das Zielsystem übertragen werden. Hardware-basierte Archivsysteme setzen mitunter RAID-Konfigurationen ein, die mehrere physische Massenspeicher organisieren. Diese können ungewollte Datenveränderungen verursachen: Je voller ein Speicher ist, desto häufiger werden Daten umorganisiert. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass bestimmte Daten bereits geschrieben wurden - die zugehörigen Paritätsinformationen aber noch nicht. Wenn es in diesem Moment zu einem unerwünschten Ereignis kommt – z. B. eine kurzfristige Nicht-Erreichbarkeit des Schreibcache - droht Datenverlust.

 

Datenmigrationen

Während der Archivierungsdauer müssen Daten oftmals mehrfach migriert werden. Dabei werden Daten von einem System auf ein anderes übertragen. Durch dieses Verschieben können unbeabsichtigte Übertragungsfehler entstehen, was zur Beschädigung oder zum Verlust von sensiblen oder kritischen Daten führen kann. Beispielswiese können inhaltsbezogene und wichtige Meta-Informationen wie die Aufbewahrungsdauer, Zeitstempel oder IDs verloren gehen.

 

Self-Healing: Automatische Verifizierung und Sicherstellung der Datenintegrität

Bislang bieten proprietäre Archivsysteme oft keinen vollkommenen Schutz vor der Beschädigung oder dem Verlust von Unternehmensdaten – sei es durch schleichende Datenkorruption oder Fehler bei der Migration, Replikation und Umorganisation der Daten. Ohne ein sicheres Backup und die Fähigkeit, schleichende Datenkorruptionen oder Defekte zu erkennen, werden Fehler oft erst dann bemerkt, wenn es bereits zu spät ist - nämlich wenn die Daten bereits beschädigt oder nicht mehr verfügbar sind. Daher muss eine Archivierungslösung in der Lage sein, die Integrität der abgelegten Daten zu prüfen und zu garantieren. Diese Fähigkeit ist für ein revisionssicheres Archiv essentiell und kann mithilfe einer „Self-Healing“-Funktion sichergestellt werden.

 

Was bedeutet Self-Healing?

Die Self-Healing Funktionalität ermöglicht eine stetige Überwachung und Sicherstellung der Datenintegrität. Die Daten werden synchron auf zwei beliebigen Speichersystemen archiviert. Jeder Datensatz erhält dabei einen inhaltsbezogenen Hash-Wert (Prüfsumme), der zusammen mit allen wichtigen Zusatzinformationen als Archivobjekt gespeichert wird. Beim automatischen Self-Healing-Prozess wird dann die Konsistenz und Integrität auf allen Speicherpfaden geprüft. Beschädigte oder nicht valide Archivobjekte werden hierbei mithilfe des Hash-Werts identifiziert und automatisch repariert - durch das Ersetzen des beschädigten mit dem validen Datensatz. Somit können logische oder technische Fehler aus dem System-A das replizierte System-B nicht beeinflussen.

Mit der Self-Testing Funktion lassen sich zudem stetige Integritätschecks durchführen und potentielle Datenkorruptionen erkennen und berichten, sofern eine Datenreplikation nicht erwünscht ist.

 

Indem die Archivobjekte inhaltsbezogen und objektorientiert verwaltet werden (content-aware-storage), lässt sich sicherstellen, dass Anwender langfristig immer auf valide Archivdaten zugreifen können. Mithilfe der Self-Healing Funktion können schleichende Datenkorruptionen, Datenbeschädigungen oder -verluste verhindert und die langfristige Integrität sowie Verfügbarkeit von wichtigen Unternehmensdaten sichergestellt werden. Auch eine Datenmigration ist ohne Verlust der Beweiskraft möglich.

 

Self-Healing mit iCAS zum Schutz der Datenintegrität

iCAS ist eine flexible und skalierbare Datenmanagement- und Archivierungslösung für alle Arten von Geschäftsdaten. Schlüsselfunktionen von iCAS sind der Schutz der langfristigen Integrität und Verfügbarkeit kritischer Daten sowie die Verwaltung der Aufbewahrungsfristen auf Speicherebene. Damit läßt sich auch eine WORM-Speicherung (Write Once Read Many) umsetzen, die jegliches Löschen von Daten vor dem Ende der Aufbewahrungsfrist verhindert

 

Kontaktieren Sie das iTernity Team, um mehr über die Self-Healing Funktion und die Vorteile von iCAS für Ihre Organisation zu erfahren oder registrieren Sie sich für eine kostenlose 20-Minuten Demo.

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