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Archivierung und Backup: Was ist der Unterschied?

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Brauchen Sie ein Archiv und ein Backup? Ist das im Grunde nicht dasselbe? Welche großen Unterschiede kann es bei der Datenspeicherung schon geben?

 

Die Unterschiede zwischen Archivierung und Backup nicht zu kennen, kann Unternehmen viel Zeit, Geld und Effizienz kosten. Wir analysieren die beiden Speichermethoden und klären, wann Sie ein Archiv oder ein Backup brauchen.

Inhalt

Die wichtigsten Unterschiede von Archivierung und Backup im Überblick

Die wichtigsten Unterschiede von Archivierung und Backup im Überblick

Backup und Archivierung sind verschiedene Arten der Datenspeicherung. Sie unterscheiden sich in ihrem Zweck und wie lange Daten aufbewahrt werden.

 

In einem Archiv werden Daten langfristig (oft über Jahrzehnte) gespeichert. Unternehmen archivieren Daten vorrangig, weil sie gesetzlich dazu verpflichtet sind. Um rechtliche Vorschriften zu erfüllen, müssen Archivdaten in Originalform vorliegen. Dafür werden die Daten einmal in ein Archiv geschrieben und danach nicht mehr verändert.

 

Ein Backup ist eine Kopie der Produktivdaten. Gehen Daten auf dem Produktivsystem verloren, können sie aus dem Backup schnell wiederhergestellt werden. Um immer einen aktuellen Stand der Daten zu haben, werden Backups in regelmäßigen Abständen gespeichert.

Im Folgenden gehen wir im Detail darauf ein, was Archivierung und Backup ist.

Was ist Archivierung?

Was ist Archivierung?

Archivierung ist die langfristige Speicherung von Daten. Archivdaten müssen vor allem aus rechtlichen Gründen aufbewahrt werden.

 

Wenn etwa eine Wirtschaftsprüfung ansteht, müssen Unternehmen auf Buchhaltungsdaten der letzten Jahre zurückgreifen können. Dazu müssen Daten nicht nur auffindbar sein, sondern auch revisionssicher. Was heißt das? Das Unternehmen muss nachweisen können, dass die Daten seit der Archivierung nicht verändert wurden. Kann das ein Unternehmen nicht, drohen hohe Strafen.

 

Aus diesem Grund dürfen Daten, nach dem Speichern nicht mehr verändert werden. Dafür können Sie Daten mit der WORM (Write Once Read Many) Methode speichern. WORM ist ein Verfahren, durch das Daten nach dem Speichern gelesen, aber nicht mehr verändert oder gelöscht werden können.

Archivdaten werden im Gegensatz zu Backups nicht kopiert, sondern auf einen anderen, günstigeren Speicher verschoben. Damit wird Speicherplatz auf teuren Primärspeichern frei.

 

Unternehmen archivieren Daten nicht nur aus rechtlichen Gründen. Daten werden auch aufbewahrt, um Fachwissen und Knowhow für die Zukunft zu dokumentieren und darauf zurückgreifen zu können.

Die Aufgaben von Archivierung in Kürze:

  • Daten langfristig verfügbar aufbewahren 
  • Daten vor Veränderungen, Manipulation und Löschen schützen
  • Compliance Vorgaben einhalten & dadurch Bußgelder und Strafen verhindern
  • Teuren Primärspeicher entlasten
Was sind Backups?

Was sind Backups?

Backups sind Kopien von Daten, ohne die ein Unternehmen nicht mehr produktiv weiterarbeiten kann. Werden diese Daten auf dem Primärsystem beschädigt oder gehen verloren, können sie aus dem Backup wiederhergestellt werden.

 

Häufige Ursachen für Datenverluste sind: 

  • Naturkatastrophen oder Brände, die die Hardware beschädigen
  • Ein Festplattenausfall
  • Cyber-Angriffe, die Daten verschlüsseln
  • Hardware-Defekte oder Bit Rot
  • Software-Probleme

 

Tritt einer dieser Ernstfälle ein, kann mit Backups der Betrieb zeitnah wieder aufgenommen werden. Dadurch werden finanzielle Schäden vermieden, die die Existenz eines Unternehmens bedrohen könnten.

 

Um immer eine aktuelle Kopie der Betriebsdaten zu haben, werden Backups in regelmäßigen Abständen erstellt. Je kürzer die Zeit zwischen den Backup-Sicherungen, desto kleiner die Menge an Daten, die verloren gehen kann.

Die Aufgaben von Backups in Kürze:

  • Datenverluste vermeiden
  • Wiederherstellen von beschädigten, gelöschten oder manipulierten Daten
  • Geschäftskontinuität sicherstellen, damit der Betrieb im Notfall (Naturkatastrophe, Stromausfall, Ransomware Angriff) weitergeführt werden kann
  • Vor Verschlüsselung schützen und Ransomware-Zahlungen verhindern

Disaster Recovery & Backups

Disaster Recovery und Backups sind eng miteinander verbunden.

Disaster Recovery ist ein umfassendes Konzept, zu dem Richtlinien, Verfahren und Methoden der Cybersicherheitsstrategie gehören. Die einzelnen Maßnahmen tragen dazu bei, dass der Geschäftsbetrieb im Notfall aufrechterhalten werden kann.

Backups sind ein Teil dieses Konzepts. Sie allein garantieren jedoch keine Geschäftskontinuität, genauso wenig funktioniert ein Disaster Recovery Plan ohne Backups.

Datensicherung, Datensicherheit und Backup – Was sind die Unterschiede?

Datensicherung, Datensicherheit und Backup – Was sind die Unterschiede?

Datensicherung ist der deutsche Begriff für Backup. Es gibt also keinen Unterschied. Im deutschen Sprachgebrauch ist der englische Begriff „Backup“ geläufiger.

 

Backups (oder Datensicherung) sind ein Teilaspekt der Datensicherheit. Datensicherheit bezeichnet alle technischen Maßnahmen zum Schutz von Unternehmensdaten. Dazu gehören Backups, Passwortmanagement, Zugriffsmanagement, aber auch bauliche Maßnahmen für den Brandschutz oder die elektronische Archivierung.

Brauche ich ein Backup und ein Archiv?

Brauche ich ein Backup und ein Archiv?

Ja, denn Backup und Archivierung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

  • Backup: Daten kurzfristig speichern und wiederherstellen, um die Geschäftskontinuität zu sichern
  • Archivierung: Daten langfristig speichern und die Integrität von Daten schützen, um gesetzliche oder interne Vorgaben zu erfüllen

 

Die Daten müssen jedoch nicht in getrennten Silos gespeichert werden. Bei Backup und Archivierung geht es um die Integrität, Verfügbarkeit und Sicherheit von kritischen Daten. Statt Archivdaten und Backups in voneinander getrennten Lösungen zu speichern, können beide in einer Plattform gespeichert werden.

 

Wie sieht das konkret aus? In einem ein Scale-Out Cluster können Sie zum Beispiel verschiedene Bereiche für Archivierung und Backup einrichten und Ihre Backup- und Archiv-Anwendungen anbinden. Wird mehr Speicherplatz benötigt, lassen sich weitere Knoten einfach hinzufügen. Dadurch können Sie Speicherkapazitäten effizient nutzen, Ihre Infrastruktur verschlanken und Sie sparen Zeit und Kosten für Wartung und Hardware.

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